G e m e i n n ü t z i g e r V e r e i n
Museumskreuzer Otto Schülke e.V. Vertreten durch: Björn Bornschein Nordhelmstraße 56 26548 Norderney DE - Deutschland
Kontakt 04932/934892 info@otto-schuelke.de www.otto-schuelke.de
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Timeline und Aktuelles
März 2018 - Gründung mit sieben Gründungsmitgliedern Mai 2018 - Eintragung beim Vereinsregister Aurich – VR 200796 - Bestätigung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Norden unter der Steuernummer 62/271/01862 - Kontaktaufnahme mit der DGzRS Ortsgruppe auf Norderney und Vorstellung des Projektes. - Unser Ziel, gemeinsam für die gute Sache werben. Juni 2018 - Erste Präsentation auf dem Kurplatz beim Inselmarathon - Aufnahme der ersten Verkaufsverhandlungen mit dem Eigner, Vernon Suzuki Juli 2018 - Präsentation in der Poststraße beim Norderneyer Nachtbummel August 2018 - Präsentation in der Friedrichstraße, beim Nachtschwärmer Schopping September 2018 - Norwegenreise des Vorstandes zur „Otto Schülke“ nach Eydehaven in Norwegen. Wir haben uns das Schiff vor Ort angeschaut und waren von seinem Zustand doch positiv überrascht. Außen recht gut erhalten, ein kleines Loch im Rumpf aber das Deck wie neu. Innen, da müssen wir halt ein wenig aufräumen. Oktober 2018 - Start des Crowdfunding bei Startnext am 10. Oktober um 5.32 Uhr, mit einer Zielsumme von 60.000 Euro November 2018 - Präsentation des Vereines und des Projektes nebst Crowdfunding in der Norderneyer Brauhalle im Gewerbegelände, mit rd. 70 Interessierten. Dezember 2018 - Am 7. Dezember um 23.59 wurde das Crowdfunding beendet. Erreichte Summe: 70.345 Euro. - Bis zum Jahresende wurden ohne das Crowdfunding rd. 37.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Januar 2019 - Am 5. Januar abschließende Verkaufsverhandlungen mit dem Verkäufer, Unterzeichnung Kaufvertrag. - Am 16. Januar Überweisung des Kaufpreises in Höhe von 60.000 Euro. - Am 23. Januar Eintragung in das Schiffsregister Emden unter der Nummer 6435 - Verpacken und Versand der Dankeschöns, die im Rahmen des Crowdfunding bei Startnext von den Unterstützern geordert wurden. Februar 2019 - Gespräche mit Reedereien wegen dem Transport von Norwegen nach Deutschland - Präsentation bei der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen live aus Hannover mit Carsten Thiele - Besuch bei der DGzRS in Bremen. Dort konnten wir der Geschäftsleitung unser Projekt und die Ideen vorstellen. Diese sind gut angekommen und wir freuen uns, auf die ideelle Unterstützung aus Bremen. März 2019 - Gespräch mit den Architekten Kleemann wegen der Planung für das Gelände. - Sammlung der ersten Ideen. - 1. Jahreshauptversammlung am 23. März im Klipper. April 2019 - Benefizkonzert des Heimatverein Norderney e.V. und der Kurverwaltung Norderney zu Gunsten des Vereines im Kurtheater von Norderney. Mai 2019 - Antragsverfahren auf Förderung gem. der LEADER Richtlinie. Vorstellung des Projektes vor der Arbeitsgemeinschaft der Wattenmeer – Achter. Empfehlung der Wattenmeer – Achter Gruppe für eine Förderung durch die EU. Juni 2019 - Antrag beim Amt für Wirtschaftsförderung in Aurich sowie beim Landkreis in Aurich auf Zusage einer Förderung für den Rücktransport, die Werftkosten sowie das an Landstellen des Schiffes. Juli 2019 - Erteilung des Fördermittelbescheides für die Förderung durch Mittel der Europäischen Union sowie durch den Landkreis. Damit ist die Finanzierung bis zum Aufbau auf Norderney gesichert. August 2019 - Der Verein präsentiert sich wieder auf dem Norderneyer Nachtbummel sowie den Nachtschwärmern in der Friedrichstraße. - Eröffnung unseres kleinen Onlineshops im Internet unter www.shop.otto-schuelke.de. - Unsere ersten Produkte im Angebot: das T-Shirt, unsere kleine „Otto Schülke“, die Schnapsgläser sowie die neue Kollektion der Aufkleber. Termine: September 2019 Wir wollen am 14. September vor dem EDEKA am Hafen einen kleinen Stand machen. Unterstützt werden wir dabei vom EDEKA Markt am Hafen. September 2019 Voraussichtlich zum 20. September 2019 erfolgt die Überführung der „Otto Schülke“ von Eydehaven (Norwegen) nach Bremerhaven. Sommer 2020 Überführung nach Norderney, mit einer kleinen Einlaufparade im Hafen. Das Schiff wird wieder schwimmfähig sein und soll, wenn alles klappt, mit eigener Kraft ein letztes Mal in den Hafen von Norderney einlaufen.
Unser Projekt wird gefördert durch das LEADER - Programm der Europäischen Union Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
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Museumskreuzer Otto Schülke e.V. Vertreten durch: Björn Bornschein Nordhelmstraße 56 26548 Norderney DE - Deutschland
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Kurze Zeit war der Kreuzer auch in dieser seltenen Farbgebung unterwegs.
GESCHICHTE
Die „Otto Schülke“ war ein Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 19-m- Klasse. Dieser wurde 1969 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter der Werft-Nr. 6407 gebaut. Der Bau wurde bei der DGzRS unter der internen Bezeichnung KRS 02 geführt. Die Namensgebung führt auf den Maschinisten des Rettungskreuzers „Adolph Bermpohl“ zurück. Der Rettungskreuzer hatte im Februar 1967 bei heftigem Orkansturm einen Einsatz, den er zunächst erfolgreich durchführen konnte. Auf der Rückfahrt geriet er vor Helgoland jedoch in sehr schwere See und alle vier Besatzungsmitglieder sowie die geretteten Seeleute verloren dabei Ihr Leben. In Erinnerung an diese große Tragödie wurde unter anderem der neue Rettungskreuzer nach dem Namen von Otto Schülke benannt. Die Taufe fand im Juni des Jahres 1969 durch die Gattin des damaligen Bundespräsidenten Wilhelmine Lübke statt. Danach erfolgte die Überführung nach Norderney, wo der Rettungskreuzer bis zu seiner Außerdienststellung im Jahre 1997 ununterbrochen stationiert war. Der Rettungskreuzer versah so rund dreißig Jahre seinen Dienst auf der Insel. Während dieser Zeit rettete das Schiff unzählige Menschen aus Seenot, leistete Hilfe bei technischen Problemen bei Berufsschifffahrt, Fischern oder Sportbootfahrern oder auch Wattwanderer, die von der Besatzung oft aus gefährlichen Situationen gerettet wurden. Ein trauriges Ereignis war im Februar 1990, wo das Besatzungsmitglied Cassen Knigge sein Leben bei einem Schleppmanöver im Norddeicher Hafen verlor, als eine schwere Orkanböe den Kreuzer erwischte und einen Schlepphaken zum Ausschlagen brachte. Einer seiner letzten bedeutenden Einsätze war 1995, als der Rettungskreuzer „Alfried Krupp“ vor Borkum von einer schweren See getroffen wurde und dabei durchkenterte. Zwei Besatzungsmitglieder verloren dabei ihr Leben. Die „Otto Schülke“ schleppte damals den Havaristen zurück in den Hafen von Eemshaven. Im April 1997 wurde der Rettungskreuzer dann ausgemustert und durch die größere „Bernhard Gruben“ ersetzt. Das Schiff selber wurde an den Rettungsdienst nach Island verkauft. Von dort ging es 2001 weiter nach Norwegen, wo das Schiff zum Verkauf angeboten wurde. Zu dem Rettungskreuzer gehört ein 5,50 m Tochterboot, die „Johann Fidi“. Benannt wurde es nach dem Namen eines Norderneyer Vormanns (Kapitän eines Rettungskreuzers). Männer der Familie Rass waren in drei Generationen für die DGzRS als Vormänner tätig. Als Anerkennung erhielt das kleine Tochterboot den Namen einer der Männer, Johann Friedrich Rass, kurz Johann Fidi.
SCHIFFSDATEN (Auszug aus Wikipedia)
Länge
18,9 m (Lüa)
Breite
4,3 m
Tiefgang
max. 1,25 m
Verdrängung
30 t
Besatzung
4 Mann
OTTO SCHÜLKE
Schiffstyp
Seenotrettungskreuzer
Klasse
19-m-Klasse
Rufzeichen
DBAO
Bauwerft
Schweers, Bardenfleth
Baunummer
6407
Taufe
11. Juni 1969
Stapellauf
1969
Indienststellung
1969
Verbleib
Nach Norwegen verkauft
Maschinenanlage
Maschinenleistung
830 PS (610 kW)
Höchstgeschwindigkeit
18 kn (33 km/h)
Propeller
1
JOHANN FIDI
Länge
5,5 m (Lüa)
Breite
2,0 m
Tiefgang
max. 0,5 m
Schiffstyp
Tochterboot
Rufzeichen
DA 7247
Baunummer
6408
Maschinenanlage
Maschinenleistung
54 PS (40 kW)
Höchstgeschwindigkeit
10 kn (19 km/h)
1974, Winschübung
Die Johann Fidi bei einem Einsatz an der Oase
Schwesterschiffe der Schülke und deren Verbleib
H.-J. Kratschke Seit Frühjahr 2004 ist die H.-J. Kratschke auf dem Gelände der DGzRS-Zentrale in Bremen als Museumsschiff ausgestellt. Hans Lüken Im Oktober 2002 wurde die Hans Lüken als Exponat im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt. G. Kuchenbecker Im November 2012 wurde das Schiff von „Copenhagen Suborbitals“ erworben, um als „Mission-Kontroll- und Seestart- Unterstützungsschiff“ bei seinen Raketenstarts zu dienen. Das Schiff erhielt den Namen Vostok, die Bezeichnung der Rakete, welche den ersten Menschen in den Weltraum transportierte. Das ehemalige Tochterboot Marcus ist unter dem Namen Gust inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt und befindet sich im Privatbesitz.
SRK H.J. KRATSCHKE als Museumsschiff auf dem Gelände der DGzRS in Bremen
Von Chris Hartmann - Eigenes Werk (Originaltext: eigene Aufnahme), CC BY-SA 3.0. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11396343